Band

Lassen wir doch erstmal die anderen zu Wort kommen…

 

Wagengruppe ‘Sand im Getriebe‘:

[…] unser putziges Lieblings Punker Duo

 

 

Reviews zu DAS VIEL ZU POPPIGE ZWEITE ALBUM [2016]:

Proud To Be Punk:

“Was die in DIY-Manier erfolgende Gestaltung eigener Tonkonserven angeht, gibt es doch glattweg immer wieder neue phantasievolle Ideen, die mich mit ihrem Einfallsreichtum zu begeistern wissen. So steckt diese CDR mitsamt ihrer Hülle in einem Schuber, der aus Overheadprojektorfolie hergestellt wurde, auf dessen Vorderseite der Bandname sowie der Albumtitel und auf die Rückseite die Titel der insgesamt 16 Tracks kopiert worden sind. Passend zu eben jenem Albumtitel kann man auf der CD-Hülle einerseits Dieter Bohlens solariumverseuchte Botox-Pop-Fresse begutachten, während dem Bandnamen entsprechend andererseits eine Horde prügelgeiler Cops ordentlich die Knüppel schwingt. Angesichts des ersten sehr poppigen, mich ein wenig an die Ärzte erinnernden Song hatte ich schon befürchtet, dass der Albumtitel ernst gemeint war, konnte dann aber schnell eines Besseren belehrt werden. Musikalisch liefert das aus Schlagzeug und Bass bestehende Duo schön straight noch vorn gehenden Punk ab, der aufgrund des derbe verzerrten Basssounds einerseits etwas künstlich, andererseits aber auch ziemlich brutal daherkommt. Aufgelockert werden etliche der Songs durch Crossoverparts, wie es z.B. im Track „Dichotomie des Quadratmeterpreises“ in Form des Sprechgesangs der Fall ist. Apropos Gesang – der könnte für meinen Geschmack ruhig noch aggressiver und dreckiger sein. Inhaltlich wird quasi alles verdienter Weise durch den Kakao gezogen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist: seien es nun irgendwelche Kuhkaff-Onkelz-Coverbands, ekelhafte AfD-Wichser, der Märchenwald, der sich parlamentarische Politik nennt oder das wunderbar engstirnige, oftmals realitätsferne Denken innerhalb der „linken Szene“. Das Schöne daran ist, dass Arbeitstitel Bullenblut dabei gänzlich ohne platte Peinlichkeiten auskommt. Wer also auf augenzwinkernde Texte abfährt, ist hier richtig.”

Underdog-Fanzine:

“Die autonomen ProvokateurInnen liefern erneut schlagkräftige Argumente und Lieder für einen bunten geselligen Tanzabend für die AfD-Party oder die Komfortzone des selbstverwalteten AZ’S, der nicht erst am Tag danach für Gesprächs- und Zündstoff sorgt, sondern schon mittendrin mit einer offensiven Haltung und hippen Spielart die Empowerment-Strategie benutzt. Die Wechselwirkung aus “Wir-haben-es-so-satt”-Attitüde und eingeklemmten Schubladendenken erzeugen intensive schallende Ohrfeigen für ZollbeamtInnen, HypnosetherapeutInnen und angehende RevolutionsromantikerInnen, die halten, was sie versprechen. Die aufgeschlossenen MusikerInnen haben ein Feingespür für Rhythmik und Melodik, die Elemente aus Anarcho-Liedermacher-Punk und avantgardistischer Pennäler-Rock mit einer brachialen-stürmischen Instrumentierung konstruieren. Herauskommen Liebeserklärungen und Hassbriefe, inspiriert von der “Szene”, dem Alltag und den Kommentaren auf linksnet. Beinahe produziert von Dieter Bohlen besitzt das viel zu poppige 2. Album einen wüsten-anarchischen Charme, das mit frecher Lyrik nicht mit Kritik an Dogmen, Szenespalterei und Idole hinterm Berg hält und eine Anti-alles-Aktion startet. Immer noch auf Krawall gebürstet sind die kurzen Lieder aus der flexiblen Kreativwerkstatt ein Garant für Barrikadenkämpfe, auch geeignet um die inneren Gräben, die Einordnungen und Kategorisierungen  zu überwinden und die Eindrücke, die auf uns einströmen, zu sortieren und zu vereinfachen: Komm, wir leben einfach trotzdem! Mach dich locker und sei nicht so starrsinnig! Das klappt nach dem 5. Bier oder dem 5. Molotow-Cocktail genauso gut wie während eines interessantes und anregendes Gespräches nach dem Plenum, in dem eine erweiterte Sichtweise neue Horizonte erweitert, in dem ich Persönliches von mir erzähle, dem/der andereN aufmerksam zuhöre und interessierte Fragen stelle.”

 

Gerdas Tanzcafé:

Arbeitstitel: Bullenblut, kurz ATBB, melden sich zwei Jahre nach “Volxliter” mit ihrem “viel zu poppigen zweiten Album” zurück. Ein Titel, der in Anbetracht des hymnischen Vorgängers nicht all zu sehr überrascht und bereits im munter eröffnenden Liedermacher-“Intro” Wort hält. Keine Frage, das Freiburger Schlagzeug-Bass-Duo hat ein glückliches Händchen für tolle Melodien, die vor allem aber wegen ihrer stilistischen Willkür im Kopf hängen bleiben. So folgen mit “Opening Track” und “B” zwei oldschoolige Nummern zwischen chorverliebten Melodic-, Hardcore- und Deutschpunk, während sich “Dichotomie des Quadratmeterpreises” und “Bengalos” im Zeckenrap wiederfinden und der Closer “Outro” in Electrospielereien versinkt. Spätestens beim Pop-Punk-Track “Sing Along Sucks” angekommen, müsste eigentlich jede/r gemerkt haben, dass einem ATBB mindestens mit einem Augenzwinkern entgegnen. Das andere richtet seinen Blick wie schon zuvor auf aktuelle Probleme, vor allem aber ungewohnt scharf auf widersprüchliche Tendenzen und einkehrendes Hipstertum in der eigenen Szene, womit sie dem einen oder anderen “Punk” sicherlich auf die Füße treten werden. Punk muss manchmal eben auch wehtun.

 

Zitronenhund:

Das viel zu poppige zweite Album” ist das zweite Album von ARBEITSTITEL: BULLENBLUT aus Freiburg. Dabei war das erste Album doch schon total poppig! Ich würde ATBB als politischen Fun-Punk bezeichnen. Das klingt jetzt erstmal unsexy, die Band ist aber tatsächlich geil. Über 16 Songs hinweg wird sich mit parlamentarischer und autonomer Politik, Hypnosetherapeuten, Anarchie und allerlei Quatsch auseinandergesetzt. Ohne Gitarre, nur mit Drums und verzerrtem Bass wird vor sich hingerumpelt; meistens in gehobenem Tempo. Dazu gibt es fast schon verschwenderisch viele Wooohos und Mitgröhlparts. Die Texte geizen weder mit Ironie, noch mit Haltung. Gut so! Nur weil’s witzig ist, muss es ja nicht gleich scheiße sein. Die Produktion des Albums ist leider nicht ganz so gut wie beim ersten Album “Volxliter”. Die fehlende Gitarre vermisse ich schon ein bisschen. Die Chöre klingen auch nicht immer toll und einige Songs sind zu lang. Aber scheiß der Hund drauf, das ist Punk. Live ist die Band ein Kracher und beide Alben gibt es auch  gratis auf Bandcamp. Kann man ahnen! (kem trail)

 

Auch Maeglin schmiert uns in seinem Blog Honig ums Maul (mit LOSER YOUTH Platte im Hintergrund):

 

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Reviews zu VOLXLITER [2014]:

 

Das sagt das Underdog-Fanzine:

“Es sind die Widersprüche die mich anziehen. Schampus und Hartz IV, Punk und Mainstream, Antifa und Sexismus. Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen. Die Rätsel und Assoziationen, das Verschlungene mehrfacher Perspektiven gestatten A.T.B.B. viel Interpretationsspielraum für konstruktive Kritik an doppeldeutige untergründig andere Geschichten, die Szene-Polizei, PlenumsteilnehmerInnen und Asi-Punx niemals laut aussprechen würden. Insofern fungieren A.T.B.B. je nach Sichtweise auch als Nestbeschmutzer oder Rebellen, die Befreiung und Verneinung verknüpfen, fortschrittliches Wissen mit rückwärtsgewandten Beziehungen als Teil einer bestehenden Konstellation erachten.
Bullenblut lädt ein zum kollektiven Kiezspaziergang, auf dem Crew-Gegröle und Trash-Attacken, eine verdeckte Mitteilung von Ironie, Spiel und Willen polarisiert, provoziert und das dogmatische Denken als die dunkle Seite offenlegt, die jedeR gern bekämpfen würde, aber sich nicht davor schützen kann, da es immer diese Widersprüche sind, die – ob inszeniert oder (nicht) gewollt – das Leben schwer machen. Und so sind es die vielen Selbstbilder, über die wir trotzdem lachen dürfen/können, da die Problematisierung auch den Charakter des Experimentellen betont. Alles ist erlaubt und das kreative (Auf-)Begehren macht vor nichts halt. Zwischen Melodic Punk und Stadion Rock ist noch Platz für anachronistische Vielstimmigkeiten, die eine Symbiose aus Punk-Kabarett, Trash und Antifa-Aktion ohne feste Benimmregeln eingeht. Und vielleicht ist dieser lockere Umgangston notwendig, um die sich verhärtenden Systeme mit Inhalten zu füllen, die ad absurdum geführt werden und die eigenen Denkgrenzen sprengen.”

 

‘Proud to be Punk’-Fanzine:

“Alter Schwede, wenn sich eine Band Arbeitstitel Bullenblut nennt, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder es handelt sich hierbei um eine stumpfe Parolen dreschende Plattitüden-Klischee-Deutschpunk-Truppe – das wäre die schlimme Variante – oder hier erlaubt sich eine Bande Irrer einfach einen kleinen Spaß – das wäre die lustige Variante. Glücklicherweise lässt sich das nur aus Bassisten und Schlagzeuger bestehende Bullenblut-Duo eindeutig zweitgenannter Variante zuordnen. Mit einem derben Augenzwinkern wird inhaltlich mit Vorliebe die hyperkorrekte Besser-Menschen-Überheblichkeit und theoriefundamentalistische Realtitätsferne innerhalb der linken “Szene” auf´s Korn genommen, ohne dabei jedoch wie bei mancher Dummbeutel-Fun-Punk- oder Dorftrottel-Oi!-Brigade politisches Bewusstsein als überflüssig abzukanzeln. Ganz im Gegenteil – Arbeitstitel Bullenblut wissen sehr wohl, wo sie politisch stehen, nur eben ohne meterdicken Stock im Arsch – das beweist u.a. der Track “Rechtsruck”, der wohl beste der insgesamt 14 Songs. Musikalisch hat sich das Duo nicht eindeutig festgelegt – klar, Punkrock und Hardcore halten dominiert vom verzerrten Viersaiter und dem Drumset unbestritten das Zepter in der Hand, bekommen aber auch von diversen Hip-Hop-, Ska-, Stonerrock- oder Elektro-Passagen Gesellschaft. Vielleicht am ehesten eine Mischung aus Knochenfabrik, Mülheim Asozial und Die Ärtze, damit ihr euch ungefähr vorstellen könnt, wo die Reise soundmäßig hingeht – garniert mit zahlreichen Singalong-Parts zum Mitgrölen. Tja, und wo wir gerade beim Gesang angekommen sind, muss ich doch leider eingestehen, dass selbiger ziemlich schief ist und krächzt, weshalb er nach einigen Minuten anfängt zu nerven… aber das ist sicher auch Teil des Bandkonzepts. Der auf 1000 Stück limitierte Silberling kommt übrigens in schicker Vinyloptik und Digipack daher.”


Ugly Punk:

Hinter diesem sympathischen Bandnamen verbirgt sich ein Duo aus dem sonnigen Breisgau, das beschloss, nach dem Ausfall eines Mitgliedes der eigentlichen Band, zu zweit weiter zu rocken und ein neues Projekt zu starten. Und das nur mit Schlagzeug und Bass. Hört sich interessant an und ist es auch. Nach zwei Jahren hat man es geschafft, diese CD aufzunehmen, die hier nun auf dem Prüfstand steht.
Gleich zu Beginn bin ich ziemlich überrascht, denn eine Gitarre vermisst man überhaupt nicht. Liegt vielleicht daran, dass, bei der Aufnahme zumindest, dann doch des Öfteren dies Instrument zu hören ist. Ist das denn Etikettenschwindel oder nur genauso konsequent irritierend wie die Texte dieser Band, die laut eigener Aussage für „linksradikale, anarchistische Politik und Kultur“ steht und gleichwohl in kaum einem Text die Kritik an dieser ‘Szene’, aber auch der Bürgerlichkeit und des Politgeschehens außen vor lassen? Jedenfalls gehen die Beiden mit viel Spaß an der Sache, Ironie, Sarkasmus und schwarzem Humor an das Projekt heran. So erzählt man fast ausschließlich Geschichten von Lebenssituationen und Verhaltensweisen, die von Inkonsequenz und Gegensätzlichkeit geprägt sind. Und das stets sehr unterhaltsam, da auch direkt aus dem Leben gegriffen. Musikalisch bedient man sich bei verschiedenen Stilen. So geht es neben Melodic Punk, Deutschpunk, Trash-Punk, Fun-Punk und Hardcore auch schon mal in den Elektro- und HipHop-Bereich. Dabei schwanken die Songs zwischen einer Spielzeit von vier Sekunden bis über sieben Minuten. Für jeden ist hier also was dabei.
Die beiden Projektverantwortlichen zeigen mit dieser Scheibe gekonnt, wie sich interessante Musik gestalten kann. Gesunde Härte, Abwechslung, intelligente Texte mit humoristischer Note und kritischem Hintergrund – und das verpackt in 14 arschgeile Punk-Songs. Der Volxliter mundet also vorzüglich.

 

OX-Fanzine:

„Volxliter“ ist „eine Hommage an die Farbe #141815 A.K.A. Bullenblut-rot“. „Volxliter“ ist ein Tritt in den Hintern der H&M-Punks, die sich selbst das „Punk-Label“ verpassen. „Volxliter“ ist ein Finger in den Wunden der Intelligenzallergiker, die sich unter der PEGIDA-Fahne noch immer nicht eingestehen, Nazis zu sein. „Volxliter“ ist der Rotzlöffel, der dem Kapitalismus ans Bein pisst und der P.c.-Polizei auf einem Billigbier-Etikett einen Strafzettel schreibt. „Volxliter“ ist wunderbar sauberer T(h)rashpunk zwischen Kindergarten-Wissenschaft und Universitäts-Banalität mit höchstpoetischen Momenten („Ich geb ´nen Fick auf parlamentarische Politik“) und Ausflügen in Atzenpop und Zeckenrap. „Volxliter“ sind Tracks zwischen vier Sekunden und sieben Minuten, die den Milchzahn der Zeit ziehen. Yeah!

 

Plastic Bomb:

Freiburger Fun-Projekt, aus dem Umfeld des dortigen KuCa entstanden. Ein Hit auf diesem ersten Album ist z.B. “Ich geb nen Fick auf parlamentarische Politik”. Die Jungs haben anscheinend zu viele Plena besucht bzw. lassen sich aus den dort ausgetragenen Diskussionen bei ihren Texten inspirieren. Nichts ist heilig, jede Kuh wird angezapft und dann abgestochen. Mein persönlicher Eindruck: Kack Bandname, noch dämlicherer Albumtitel, schlechteste Gestaltung einer CD-Digipack Hülle ever (wer soll bei SOLCH einer Farbgestaltung überhaupt etwas lesen können?). Insgesamt kann ich dem hier wenig positives abgewinnen. Musikalisch allerdings sehr gut gespielt, flotte schnelle Songs, die sehr gut aufgenommen wurden. Schräg.

 

Trust:

Das erste Album der seit 2013 aktiven Mitgröhl-Punker aus Freiburg ist definitv nichts für alte Knacker. Die könnten auch nicht mal den Klappentext lesen, weil er so klein gedruckt ist. Daher spar ich es mir. Inhaltlich setzt sich die Band wohl mit linksradikalen Klischees auseinander, und das mit viel Humor. Die Musik ist einfach und geht eindeutig nach vorne. Reggae-Schnipsel sind zu hören, Rap-Parts gibt es auch. Meist wechselt krachiger flotter Upbeat mit Mitsing – und Schunkelparts. Alles sehr jung und frisch. Eindeutig gehobene Punkunterhaltung und ein Beweis dafür, dass Spaßprojekte nicht immer ekelhafter Dreck sein müssen. In diesem Sinne: Bullenblut spritzt in dein Gesicht, egal ob Metzger_in oder nicht. Sehr lustig.

 

Gerdas Tanzcafé:

Für das Berliner [sic!] Label Black Rose Records zählen vor allem zwei Dinge: 1. DIY und 2. PUNK. Je willkürlicher Letzteres ist, umso besser. Punk darf auch ruhig mal seine Komfortzone verlassen und erarbeitet werden. Hier zwei (Label-)Beispiele dafür:
[…]
2.) Arbeitstitel : Bullenblut
Schon wieder ‘ne Band mit Doppelpunkt im Namen, diesmal aber alles andere als eingängig und vorhersehbar und bei der wohl die ungeschriebene Faustregel >Je unkonventioneller das Medium, desto unkonventioneller auch die Musik< gilt. So erschien ihr 2013er “Live Trash” auf old-schooligen Tapes (ja gut, das geht noch), die 2014er Single “Wehret den Anfängen” auf 3,5″ Floppy Disc und ihr erstes Studioalbum “Volxliter” nun auf CDr. Musikalisch breiten sich die beiden Breisgauer, die lediglich mit Schlagzeug, Bass und zwei Stimmen auskommen, im Deutsch-, Melodic- und Trashpunk aus und schwenken je nach Lust, Aggression, Humor oder Sarkasmus zum Ska, Hardcore, Dub, Hip Hop und Crossover rüber. Die Texte hingegen kommen da schon kompromissloser daher und arbeiten nicht nur nach und nach die Punkte des üblichen Programmzettels ab, sondern erheben den Zeigefinger vor allem auch gegen die eigene Szene.

 

Trashrock Mag:

Das Debütalbum “Volxliter” von Arbeitstitel: Bullenblut hat das Zeug zum modernen Klassiker, meint der Rezensent.
Eine Hommage an die Farbe # 4b1815 A.k.a Bullenblut- Rot ALTER! Vergesst alles was ihr bis jetzt über Punk wusstet oder zu wissen gedacht habt. Mühlheim Asozial? Wer’s dat denn?? Arbeitstitel: Bullenblut werfen hier mit allem um sich, was man als Punk und mehr betiteln kann.
Das geht deutschpunkig los, klaro ist der Sänger nicht der beste, aber drum passt es umso mehr. “Ausziehn”, könnte glatt ein Eisenpimmel Song sein. Das nächste Lied dauert 32 Sekunden, und stellt die Frage, bin ich eigentlich noch links, wenn ich nicht in drei Weltländer trampen gehe? Jaja die eigene Szene wird nicht geschont und oft mit einem Augenzwinkern kritisiert. Jedoch ohne erhobenen Zeigefinger, aber oft mit Mittelfinger.
“Ich geb nen Fick auf parlamentarische Politik” hat durchaus das Zeug, um die nächste Punk Überhymne zu werden. Es geht weiter mit einem Rapsong über Wandfarbe, der aber schnell in einen ranzigen Punkrock Song umschlägt. “Der Nabel der Welt” könnte fast ein Beck Song sein, würde er nicht ebenfalls am Ende kippen. “Circle Pit” ist eine Lobeshymne an das beste Publikum der Welt. “Du bist ein Nazi” ist auch unglaublich gut.
Deutschpunk, Politpunk, Satire, Rap, Crossover, Thrash, Hardcore: Hach, was weiss ich, was das alles ist. Ich weiss nur eins, es ist auf jeden Fall superwahnsinnsgeil! Pflichtkauf für alle, die auch nur eine haaresbreite in der Szene involviert sind!

 

 

Wir von Arbeitstitel : Bullenblut (A.T.B.B.) vertonen in den Texten, der Musik, den Songs und den Alben die Szene-Autobiografie der links(radikalen) “Szene”. Mit allen Höhen und allen Tiefen. Die Texte schreiben nicht etwa wir von A.T.B.B., sondern alleine die “Szene”, das Leben und das tägliche Miteinander.  Wir tragen das nur vor. . .

Kurzum, könnte man den Lärm als Musik als Kritik an der Szene, als Liebeserklärung an diese beschreiben. Wir sind uns auch bewusst, dass das Konstrukt “Szene” hierbei etwas sehr unkonkretes und konfuses ist, meint grob gesagt aber unsere Peergroup und politische Genoss_inn_en.

Musikalisch beschreibt mensch den Mix aus Schlagzeug, Bass, Main- und Backvocals am Besten als
anarcho-singalong-trashcore-drum´n´basspunkavantgarde©

 

BOOKING:
Email ausreichend frankiert senden an: f.reiheit [ät] gmx.de

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